
25th ANNIVERSARY AUBURN METAL FESTIVAL
Cleveland, 12. Dezember 2009, Beachland Ballroom, - Das sind die Stichworte eines metaltechnisch historischen Ereignisses, welches in dieser Form und Zusammenstellung des Billings wohl wirklich nur alle 25 Jahre stattfinden kann, da sich an diesem Tag die absolute Speerspitze des Cleveland Metals versammelt hatte, um das 25jährige Jubiläum des Metallabels Auburn Records gebührend zu feiern und das bedeutet einen Mann zu feiern und zu würdigen, ohne den nicht nur der Cleveland Metal heutzutage wohl kaum in seinem bestehenden Ausmaß vorhanden wäre: BILL PETERS!
Bevor wir hier näher auf das Festival eingehen noch einige Daten des außergewöhnlichen Lebens eines Bill Peters.- Anfang der 80er Jahre hat Bill als Radiomoderator beim Sender WJCU angefangen und hat mit seiner nach dem Anvil Song benannten „Metal On Metal“ Radioshow nun schon bereits seit 28 Jahren einen festen Bestandteil des Radioprogramms jeden Freitag Abend in Cleveland, welches mittlerweile über livestream im Internet Woche für Woche von interessierten Metalheads weltweit verfolgt wird. Außerdem hat Bill schon früh Erfahrungen als Angestellter bei WEA Records sammeln können, für die er über 20 Jahre lang gearbeitet hat.
Sehr genau hatte Bill schon damals auch die rasante Entwicklung der NWOBHM-Szene verfolgt und durch seine Radiosendung landeten mehr und mehr Demos in seinem Postfach. Dadurch enstand letztendlich auch der Wunsch, die besten und talentiertesten Bands einem breiteren Publikum vorstellen zu können.-Bereits im Jahre 1983 noch vor der Gründung des Auburn Labels erschien auf Clubside Records der Compilation Sampler „Cleveland Metal“ für dessen Cover Konzept und Song Arrangement Bill Peters zuständig war und erstmals Gruppen wie Black Death, Sacred Few, Cerberus, Jagged Edge, Mistreater, Sorcerer, Breaker und Shok Paris auf Vinyl verewigte.
1984 war es dann soweit, neben seinem Job bei WEA Records und der Radiomoderation bei WJCU gründete Bill sein Label Auburn Records, um unabhängig von Marketingstrategien und Verkaufsdruck mit „seinen“ Bands arbeiten zu können. Die erste Veröffentlichung auf Auburn Records war gleich der Metal-Klassiker „Go For The Throat“ von Shok Paris, die übrigens in diesem Sommer am Donnerstag Abend das Headbangers Open Air headlinen werden!
Es sollten noch Klassiker von Breaker, Destructor, Purgatory und anderen hochklassigen Bands folgen und noch heute geht es Bill Peters bei seinem Label um die Musik und nicht ums Geld verdienen sondern talentierten Bands wichtige Grundlagen wie Management, eine vernünftige gute Produktion im Studio und gute Promotion wie auch Auftrittsmöglichkeiten zu sichern und selbst unabhängig arbeiten zu können.
Seit dem Jahr 2000 ist Bill Peters mit seinen Bands auch auf Festivals wie dem Wacken Open Air, Headbangers Open Air, Bang Your Head oder Keep It True gewesen und wird dort auch zukünftig Cleveland Metal präsentieren.
Nach nun 25 Jahren erfolgreicher Arbeit mit seinem Label Auburn Records hatte Bill Peters step by step das Jubiläums-Festival über einen längeren Zeitraum geplant und mit großartigen Bands zum Großteil seines eigenen Labels auf die Beine gestellt.
„Mit diesem Festival möchte ich etwas an die großartigen Fans und Freunde der harten Musik zurückgeben, die mir bis heute die Treue gehalten haben“ sagte Bill Peters in einem Interview und traf die Entscheidung den Eintritt für dieses Event frei zu machen, was bei der derzeitigen wirtschaftlichen Situation gerade auch in den USA sicher sehr ungewöhnlich ist, die damit verbundenen Kosten waren damit zum größten Teil aus der eigenen Tasche zu zahlen.
Eine weitere wirklich bemerkenswerte Tatsache ist, das Bill Peters im Vorfeld des Festivals dazu aufgerufen hatte, das die Besucher des Festivals für die Cleveland Foodbank, eine Einrichtung die Essen und Trinken an bedürftige Menschen verteilt, in Form von Lebensmitteln als Spende am Eingang abgeben konnten und um das gleich vorweg sagen zu können, es war ein voller Erfolg und die Metalheads haben 340 Pfund an Lebensmittel gespendet.

Bill Peters und IronIngo bei der Cleveland Foodbank
Um 15.30 Uhr (3.30 p.m.) öffneten sich die Tore des Beachland Ballroom und das hervorragende sonnige und trockene Wetter ließ schon früh aus allen Teilen nicht nur des Bundesstaats Ohio metalhungrige Banger anreisen, die ab 16.00 Uhr (4.00 p.m.) mit ALTERNATE REALITY die erste Band des Tages bewundern durften, die mit ihrem allerersten öffentlichen Auftritt überhaupt ihre Feuertaufe mehr als ordentlich über die Bühne brachten. Mit der Slayer Coverversion „Black Magic“ startete man einen musikalischen Einstieg nach Maß und konzentrierte sich auch bei den folgenden tracks auf bekannte Metal-Klassiker, allerdings wurde mit „The King That Never Was“ auch ein eigener Song präsentiert, hier die tracklist:
Black Magic (Slayer cover)
United Forces (S.O.D. cover)
Breaking The Law (Judas Priest cover)
The Trooper (Iron Maiden cover)
The King That Never Was (debut of original song)
Beyond The Black (Metal Church cover)
Blinded By Fear (At The Gates cover)
Burning Times (Iced Earth cover)
Um 16.50 (4:50 p.m.) enterten H.A.T.E. die Bühne, um mit ihrem kraftvollen Powermetal den Leuten kräftig einheizten und mit Greg „Wags“ Wagner einen Klassesänger in ihren Reihen hat, der ansonsten ja auch für Breaker das Micro schwingt, ungewöhnlich war deshalb auch das Wags für H.A.T.E. noch Gitarre spielt, kennt man ihn doch ansonsten bei Breaker nur mit Microfon bewaffnet.
Gleich das erste Stück „Bleeder“ ist voll abgegangen und zeigte schon gleich, in welche Richtung das sehr starke Material der Band abzielt. Mit „Metal On Metal“ wurde auch noch der große Anvil Klassiker gebracht, der natürlich auch als Huldigung für Bill Peters gleichnamige Radioshow gedacht war, sehr klasse! Folgende Songs wurden live präsentiert:
Bleeder
Inject The Infection
Packin´ A 9
In Your Eyes
Schizo
Metal On Metal (Anvil cover)
Metal Forever
Schon bald wird es eine brandneue CD dieser Truppe geben, ein Review könnt ihr dann sicher hier auf metal-rules.de lesen.

H.A.T.E. (Greg "Wags" Wagner im Metal-Rules.de T-Shirt)
Durch den fast reibungslosen technischen Ablauf auf der Bühne entstanden förmlich keine Wartezeiten für das metalhungrige Volk und nach kurzen und prägnanten Ansagen der wunderbaren Chris Emig (Sängerin der Band Cellbound und versierte Moderatorin) und dem Schreiber dieser Zeilen konnte es direkt mit dem Metal weitergehen. Erwähnenswert ist hierbei wohl auch die Tatsache, das mit Tony Alberts und Bill Sims langjährige Mitstreiter von Bill Peters für die Technik auf der Bühne hervorragende Arbeit geleistet haben.

IronIngo und Chris Emig
Um 17.40 Uhr (5:40 p.m.) ging es mit der vollen Breitseite dann weiter. Die von uns bei den CD-Tipps besprochenen ETERNAL LEGACY bewiesen eindrucksvoll, warum sie diesen Sommer beim Wacken Open Air mit dabeisein werden. Absolute Power und Spielfreude mit Wucht und Präzision machten den noch frühen Abend zu einer heißen Angelegenheit, gerade auch live machte sich die Trennung des Keyboarders sehr positiv beim brettharten Sound und der live performance der Band bemerkbar, besonders Gitarrist Shaun Vanek war in ständiger Bewegung und feuerte seine präzisen Riffs ins Publikum, obwohl er an diesem Abend auch noch für WRETCH und die MANIMALS auf die Bühne musste. Von dieser Truppe wird in Zukunft mit Sicherheit noch einiges zu hören sein. Völlig überzeugen konnten sie an diesem Abend mit diesen Krachern:
Shadow Of Revolution
Souls Of Prey
Abbadon
Realm Of Wind and Ice
Lifeless Alive
Metal Anvil
Shaun Vanek (ETERNAL LEGACY)
Mit ATTAXE kamen dann ab 18.30 Uhr (6:30 p.m.) die erste Band des Abends, die ihre musikalischen Wurzeln bereits in den 80er Jahren hatten und mit Juan Ricardo einen Ausnahmesänger haben, der evtl. einigen Lesern von der Band Dark Arena bekannt sein dürfte. Musikalisch bot man klassischen US Metal im besten Sinne, der durch die stimmliche Präsenz und perfekte Instrumentierung zu glänzen wusste.
Natürlich wurde mit „Pedal To The Metal“ als Krönung eines starken Auftritts auch der Underground Hit der Band dargeboten, bei dem der Original-Drummer Steve Sinur hinter dem drumkit Platz nahm und wie in alten Zeiten die Kessel bearbeitete. Für die Fans gab es folgende Titel zu hören:
Metal Messiah
Unholy Realm
Suicide
Blood On The Moon
Subterranean Man (Dark Arena song from “Alien Factor” CD)
Pedal To The Metal
Powermetal erster Güte war dann ab 19.20 Uhr (7:20 p.m.) von WRETCH zu hören, die mit ihrer CD „Reborn“ im Jahr 2006 für einen metallischen Höhepunkt sorgten und 2007 auch in Deutschland beim Headbangers Open Air auftreten konnten.
Das an diesem Abend alle Musiker hoch motiviert waren, braucht sicher gar nicht erwähnt zu werden und so brannte man ein metallisches Feuerwerk ab, das wie ein Funkenhagel über die begeisterten Zuschauer hereinbrach.
Frontmann Colin Watson, der stimmlich ein ums andere mal an David Wayne (R.I.P.) erinnerte gab alles und auch von der Musik her sind WRETCH teilweise mit den guten alten Metal Church vergleichbar. Die Kapazität des Beachland Ballroom war zu diesem Zeitpunkt dann auch restlos ausgeschöpft, sprich es war total voll und dementsprechend war auch der Lautstärkepegel, einfach klasse. Völlig durchgerüttelt haben WRETCH die Headbanger hiermit:
They Preach
Eyes Of Fate
Hear The Scream
Winners
Black In The Volcano (instrumental)
I Am Storm
No Fear Of Hate
Reborn
Left To Die
Ein völlig anderes Bild bot sich den Anwesenden dann ab 20.10 Uhr (8:10 p.m.) mit der Band FOOSE. Sehr modern gespielter Crossover ließ bereits nach den ersten akrobatischen Luftsprüngen des Bandleaders Don Foose die Menge auseinanderdriften, da sich sofort ein wilder Moshpit vor der Bühne bildete, der auch während des gesamten gigs nicht abriss und die Fans der Truppe zu so genanntem slamdance einlud, der Großteil des Publikums hat das aber mit gebührendem Sicherheitsabstand begutachtet und aufgepasst das nicht ungewollt ein Arm, Ellenbogen oder Faust am Kopf landete … Austoben konnte man sich bei diesen Stücken:
False Hope
Letdown
Neurosis
Sacrifice
I´m Not Guilty (Spudmonsters cover)
100% (Spudmonsters cover)
For Those Yet To Come
Straight To The Point
Isolation (Spudmonsters cover)
Um 20.55 Uhr (8:55 p.m.) betraten dann die MANIMALS mit ihrem charismatischen Frontmann Larry The Wolf die Bühne, die tief in den 80er Jahren der harten Szene Clevelands verwurzelt sind und mit ihrem schon fast magischen Gebräu aus Rock, Metal und Punk eine eindrucksvolle Show boten.
Vor allem viel auf, das sich besonders die holde Weiblichkeit vor der Bühne versammelt hatte, um die in Topform agierenden alten Helden abzufeiern. Jeder der diese außergewöhnliche Band bisher noch nicht kennen sollte, dem sei hiermit ein Besuch der myspace-Seite der Band ans Herz gelegt. Für magische Momente sorgten die MANIMALS mit diesen Werken:
Super-Fist
Burn Witch Burn 2000
Tapout
The Tingler
Dead Man´s Eyes
The Symbol
All The Way (Kiss cover)
Blood Is The Harvest

MANIMALS
Man hätte das Event im Beachland Ballroom sicher auch “Night Of The Legends” nennen können, denn mit SHOK PARIS enterten ab 21.50 Uhr (9:50 p.m.) die nächste Metal-Legende die Bühne und BREAKER und DESTRUCTOR sollten ja noch folgen !
SHOK PARIS erleben im Moment ihren zweiten musikalischen Frühling und werden diesen Sommer völlig zu Recht den Donnerstag Abend beim Headbangers Open Air headlinen und auch das hat niemand anderes als der Labelchef himself, Mr. Bill Peters durch seine guten Kontakte realisiert.
Das Beachland Ballroom schien zu diesem Zeitpunkt förmlich aus den Nähten zu platzen, niemand wollte diesen gig verpassen! Zu Recht, denn die Band spielte geile Klassiker wie „American Dream“, „Caged Tiger“, „Go Down Fighting“, „Go For The Throat“ und natürlich „Burn It Down“ so dermaßen tight und druckvoll, das man wie von einer metallischen Welle mitgerissen wurde und es kein Entkommen gab.
Mit Vic Hix hat man wohl einen der besten Sänger der Metalszene überhaupt, der mit seiner kraftvollen variablen Stimme für deutliche Begeisterung sorgte, ganz großes Metal-Kino! Für Gänsehaut sorgten SHOK PARIS mit dieser setlist:
American Dream
Find A Way Out
Caged Tiger
Never Say Why
Hot On Your Heels
Go Down Fighting
On Your Feet
Concrete Killers
Go For The Throat
Steel and Starlight
Burn It Down
Run But Don´t Hide

SHOK PARIS
Dann endlich gegen 23.00 Uhr (11:00 p.m.) wurden Bill Peters und seine Frau Wendy, die sich die gesamte Zeit um das Festival merchandise kümmerte auf die Bühne gerufen, um den Mann zu feiern, der seit über 25 Jahren viel mehr als nur Auburn Records repräsentiert, er ist sicherlich die wichtigste Person der Metalszene in Ohio, der sich für die Fans den Arsch abarbeitet und ohne den die gesamte US-Metalszene nicht eine solche Entwicklung hätte nehmen können, was gerade auch vielen Metalfans in Europa sehr bewusst ist. Besonders unter den deutschen Fans ist Bill Peters ein Underground-Star, der sich auch heute noch zu 100% als Metalfan sieht und selbst bezeichnet.
Jeder Metalhead weiß, was dieser Mann für unsere Lieblingsmucke geleistet hat und seine sympathische und bescheidene Art hat ihm feste Freundschaften und gute Kontakte weltweit gesichert. Nachdem ihm von eingangs des Berichts erwähnten Chris Emig eine von ihr aufwendig gestaltete Auburn-Torte überreicht wurde, brachte das Publikum noch ein „leicht“ schräges Ständchen für den Metalmaster, bevor er noch selbst ein paar Dankesworte an die Fans richtete. Wichtig sicher noch zu erwähnen, das die großartige Arbeit, die Bill mit Auburn Records leistet auch ein Verdienst seiner Familie ist, die immer hinter ihm steht und unterstützt und neben seiner Frau Wendy, seinen großartigen Eltern (seine Mutter Kathryn lieh Bill 1984 das Geld für die wichtige erste Veröffentlichung in Form von SHOK PARIS „Go For The Throat“ Album) auch seine Kinder Wil und Lily mittlerweile mehr und mehr in unterstützende Labelarbeit mit eingreifen, eben ein echtes Familien-Unternehmen.

Nach diesem feierlichen break ging es anschließend dann mit BREAKER weiter, die mit „Get Tough!“ 1987 ebenfalls einen Auburn Klassiker herausbrachten und bei diesem Jubiläum natürlich auf keinen Fall fehlen durften.- Mit „Standing In The Light“ hatte man dann auch den Einstieg in einen tollen gig, der bei vielen der Anwesenden seelige Metal-Erinnerungen wachrief und einfach ein großer Genuss war. Sehr klasse auch das Greg „Wags“ Wagner nach seinem furiosen Auftritt mit H.A.T.E. immer noch die stimmliche Power hatte Klassiker wie „Blood Money“, „Get Tough“, „Ten Seconds In“ oder auch „Still Life“ überzeugend rüberzubringen.
Nicht ohne Grund war und ist diese Band weit über die Grenzen der USA bestens bekannt, zumindest bei jedem der sich selbst als Metafan bezeichnet, sollte BREAKER ein Begriff sein, sie waren übrigens die erste Auburn Records Band, die in Deutschland im Jahr 2000 gleich das große Wacken Open Air rocken durften.
Gerockt haben BREAKER den Beachland Ballroom hiermit:
Standing In The Light
Manifesto
Black Light Ark
Blood Money
Action
Get Tough
Ten Seconds In
Satellite Dog
Luck And Gasoline
Still Life

BREAKER
Einen ganz besonderen Auftritt sollten dann ab 0.10 Uhr (12:10 a.m.) die Powerthrasher von DESTRUCTOR haben, die ihr erstes 1985 bei Auburn Records veröffentlichtes Album „Maximum Destruction“ in dieser Nacht komplett live aus den Amps brettern sollten und das in gewohnt positiv agressiver Manier auch taten.
Drummer Matt Flammable erschien zur Feier des Tages oder besser gesagt der Nacht in seinem alten Bühnenoutfit mit rot gefärbten Haaren, schwarz gemalten Augen und mit Klebeband getapeten Oberkörper, very cool indeed !
Sofort mit dem Betreten der Bühne spürte man deutlich den Anstieg des Adrenalinspiegels nicht nur im Publikum, der ansonsten privat ruhige und gelassene Jamie Boulder mutiert regelmäßig zum Tier, sobald er seinen Bass umhängt, Sänger und Gitarrist Dave Overkill heizte die Meute auch schon mal mit der sympathischen Aufforderung „come on you fucking pussies“ an, Lead Gitarrist Pat Rabid feuerte die rasend schnellen Riffs mit traumwandlerischer Sicherheit zielgenau in die Menge und Matt Flammable trat permanent Arsch, roher unverfälschter purer HEAVY FUCKIN´ METAL !!!
All die Klassiker-Granaten wie „Maximum Destruction“, „Take Command“, „Pounding Evil“ und natürlich „Iron Curtain“ erstrahlten in dieser Nacht in neuem Glanz und Dave Overkill ließ es sich nicht nehmen den Refrain von „Iron Curtain“ als Manifest an eine großartige Freundschaft in „Iron Ingo“ zu ändern (vielen Dank Dave!).
Die volle Breitseite gab es mit:
Prelude In Sledge Minor, Opus 7, 1st Movement
Maximum Destruction
Destructor
Take Command
Instrumetal
Pounding Evil
Overdose
Iron Curtain (the Iron Ingo)
Hot Wet Leather
Bondage

DESTRUCTOR
Nachdem die Fans bereits mehr als 9 Stunden Cleveland Metal in den Knochen hatten, hieß es noch einmal die letzten Banger-Reserven für die harten Thrasher von SOULLESS abzurufen, die um 1.15 Uhr (1:15 a.m.) auf die Bretter stürmten und ihren gnadenlos harten Thrash in die Menge feuerte. Sänger Jim Lippucci verleiht der Band mit seinem extremen Gesangsstil eine deutliche deathmetallische Seite und musikalisch erinnern SOULLESS an eine heftige Mischung aus Arch Enemy, Slayer und S.O.D.
Auf jeden Fall wurden die ohnehin schon klingelnden Ohren noch einmal gehörig von SOULLESS durchgepustet und bis 2.00 Uhr morgens noch so manchen mit dem brachialen Sound die Müdigkeitsfalten aus dem Gesicht gebügelt.
Gerade auch in Deutschland verdienen SOULLESS bei der Death Metal Fraktion sicher mehr Aufmerksamkeit, deshalb lasst euch bei Interesse doch mal auf www.myspace.com/soulless mit euren PC-Boxen die Haare fönen!
Zum Abschluß des Festivals rasierten uns diese SOULLESS tracks:
Straight To Hell
Exile
Turn
Ravaged (new song)
Betray The Light
Down Hell´s Path
Kill The King (Rainbow cover)

Bill Pters und unser IronIngo
Nach über 10 Stunden Cleveland Metal hieß es dann Abschied zu nehmen von einem wirklich einmaligen Metal-Event und wir von Metal-Rules.de sind stolz darauf sagen zu können das wir einen kleinen Anteil daran haben durften und dieses Festival für immer in Erinnerung bleiben wird.
Ein großes Dankeschön geht an die Betreiber des Beachland Ballroom, alle Bands, allen Helfern vor und hinter der Bühne und natürlich an alle Metalheads, die an diesem fast kompletten Metal-Tag da waren und so ausgiebig für die Cleveland Foodbank gespendet haben.
Bleibt zum Abschluß eigentlich nur noch eins, danke Auburn Records für 25 Jahre ehrlichen und bodenständigen Metal und alles Gute für die nächsten 25 Jahre !
Danke an den Mann, der all dieses realisiert hat: BILL PETERS !!!
cheers
IronIngo