Cliff Burton

(Clifford Lee Burton)

10.02.1962 - 27.09.1986

Es war der 27. September 1986. METALLICA's zwei Tourbusse bewegten sich in aller Frühe auf ihr Ziel Kopenhagen (in Dänemark) zu. Man befand sich in der Nähe der kleinen schwedischen Stadt Ljungby. Abgesehen von diesen Bussen war dort niemand, der zu dieser frühen Stunde unterwegs war. Plötzlich und aus keinem offensichtlichen Grund (man vermutet allerdings das der Busfahrer einschlief) geriet einer der Busse auf die Gegenfahrbahn und kam ins Schleudern. An Bord dieses Busses schliefen neben zwei Gitarrentechnikern, dem Road Manager und dem Drum Techniker auch die vier Bandmitglieder. Cliff schlief in der rechten hinteren Koje, als sich der Bus überschlug und er aus dem Busfenster heraus geschleudert wurde. Er wurde durch den umkippenden Bus erschlagen und war sofort tot.

Cliff Burton war 1983 für Ron McGovney in die Band gekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte er in San Francisco bei einer Band namens "TRAUMA" (Demo ""Such a Shame"). Die Band METALLICA siedelte wegen Burton extra von L.A. nach San Francisco um. Damit erfüllte sie eine der Hauptforderungen Cliff Burtons für seinen Einstieg. Schon auf der ersten Scheibe setzte er mit seinem Können und dem Bass Solo "Pulling Teeth" einen Meilenstein in Sachen Bass spielen. Vor allem live wurde dieser Song fester Bestandteil von METALLICA Shows. Burton gilt in Szenekreisen auch heute noch als einer der besten Heavy Metal Bassisten und wird von vielen Musikern als Vorbild verehrt.

Cliff Burton war an den METALLICA Alben "Kill 'em all" (1983), "Ride the Lightning" (1984) und "Master of Puppets" (1986) beteiligt. Auf dem Album "... and justice for all" ist ihm das Instrumental "To live is to die" gewidmet. In diesem Song wurden von der Band Riffs verwendet, die aus dem Nachlass Cliff Burtons stammten.

Cliff wurde nach seinem tragischen Ableben von Jason Newstedt (ex- FLOTSAM & JETSAM) ersetzt. Dieser machte einen prima Job, wurde von der Band (im Gegensatz zu den Fans) aber nie als vollwertiges Bandmitglied betrachtet. Zur Erinnerung und quasi als endgültigen Abschied von Cliff brachte die Band das Home-Video "Cliff 'em all" heraus.  

 

 

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